TRIZ-Stammtisch November 2018

Rückblick

von Anke Steinberger, Schriftführer

Das Thema des heurigen TRIZ Stammtisches stand unter dem Motto „TRIZ und Design Thinking“.

Nach der Begrüßung durch Wolfgang Knöbl wurden bereits in einer ersten kurzen Vorstellungsrunde die bisherigen Erfahrungen der Teilnehmer mit den beiden Themen und deren Erwartungen an den Abend besprochen.

Danach stellte Wolfgang Knöbl den Anwesenden die Präsentation vom UXpro Camp am 27.04.2018 (http://uxpro.at/index.php/uxcamp-vienna) vor, die er gemeinsam mit Michael Dell (der sich für den Stammtisch leider entschuldigen musste) als Basis für die Workshops „TRIZ & UX: Grundlagen von TRIZ und wie es mit UX verbunden werden kann“ und „Design Thinking & UX: Grundlagen von Design Thinking sowie Verbindungsmöglichkeiten mit UX“ sowie „TRIZ/DesignThinking/UX: Aufbau eines gemeinsamen Prozessmodells/ einer gemeinsamen Toolbox“ in Wien gezeigt hat.

Foto1-TRIZimAdvents

Im Mittelpunkt der Präsentation stand dabei die Fragestellung, welche Verbindungen und Parallelen es zwischen UX (User Experience), DT (Design Thinking) und TRIZ gibt. Dafür wurden kurz die einzelnen Herangehensweisen und Ansichten der drei Vorgehensweisen erklärt sowie ein kleiner Einblick in unterschiedliche Innovationsprozesse gegeben.

Anschließend zeigte und erklärte Wolfgang Knöbl auch noch die Ergebnisse, die bei den Workshops in Wien herausgekommen sind. Diese Ergebnisse dienten als Basis für den anschließenden Workshop im Rahmen des TRIZ Stammtisches. Die Grundfragen für diesen Workshop waren hierbei: „Macht es Sinn diese Methoden zusammenzubringen? Wo können welche Tools helfen?“.

Foto2-TRIZimAdvents

Die Ansichten waren hierbei relativ unterschiedlich und genau dies führte zu einer sehr spannenden und intensiven Diskussion über das Thema. Teilweise wird bewusst versucht, TRIZ und DT nicht miteinander zu vermischen, da sich diese beiden Vorgehensweisen von Grund auf unterscheiden – TRIZ stellt immer eine technische Lösung in den Mittelpunkt und braucht ein technisches System, wohingegen beim Design Thinking der Kunde/ Anwender und dessen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Die Denkweise und Fragestellungen aus TRIZ können allerdings auch im Design Thinking eingebracht werden und sind hilfreich. Weiters besteht jede der drei Vorgehensweisen aus verschiedenen Methoden, die bei Bedarf auch einzeln und unabhängig eingesetzt werden können. Wichtig ist viel mehr, dass diese Methoden in Einsatz kommen, man muss nicht unbedingt drüber sprechen oder sie einer der Vorgehensweisen exakt zuordnen.

Den Abschluss des TRIZ Stammtisches bildete ein gemütliches Zusammensein bei Brötchen und Bier, bei dem auch noch ein paar Punkte des Nachmittags reflektiert und besprochen wurden.


Das TRIZ Kompetenzzentrum Österreich veranstaltet mehrere Treffen pro Jahr, wo wir Firmen kennenlernen, interessante Fachvorträge hören und gemeinsam TRIZ-Werkzeuge zu konkreten Fragestellungen anwenden.

Anregungen zu Veranstaltungen nehmen wir sehr gerne via entgegen!

Kommentare sind deaktiviert.