TRIZ Werkzeuge

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TRIZ bietet für jede Problemsituation effektive Methoden an. Dabei ist es die Aufgabe von Anwender/innen, offen auf neue Denkansätze zuzugehen und durch geeignete Wahl der Methoden eine effiziente Lösungsstrategie zu entwickeln.

TRIZ besteht aus einer Vielzahl von verschiedenen Werkzeugen. Daher werden sie zur besseren Übersicht in 4 Kategorien eingeteilt: Systematik, Wissen, Analogie und Vision.

TRIZ Werkzeuge

SYSTEMATIK
Die TRIZ-Werkzeuge Idealität, Operator MZK und das Zwerge-Model haben die Aufgabe Denkblockaden aufzulösen und das kreative Potential im Menschen freizusetzten. Um Probleme systematisch zu analysieren stehen des weiteren die Innovations- und Ressourcen-Checkliste, die Funktions und die Objektmodellierung zur Verfügung. Denn eine genaue Analyse ist oft schon die halbe Problemlösung.

WISSEN
Im Wissensteil von TRIZ befindet sich dazu das Effekte-Lexikon, das den Problemlöser mit einem möglichst umfassenden Wissen aus Mechanik, Physik, Thermodynamik und Chemie ausstattet. Internet- und Patent-Recherchen ergänzen den Wissensumfang. Dadurch werden auch Lösungsmöglichkeiten aus anderen Fachrichtungen und Branchen miteinbezogen. Durch den gezielten Einsatz von softwareunterstützten Datenbanksystemen ist das Wissen in kurzer Zeit vorhanden.

TRIZ Abstraktion

ANALOGIEN
Die Analogie zeigt den Kern der TRIZ-Methode: Ein konkretes Problem wird in ein allgemeines Problem abstrahiert, eine allgemeine Lösung dafür gefunden und diese wieder konkretisiert. Der technische Widerspruch steht im Mittelpunkt des TRIZ-Denkmusters. Das Ziel ist es den Widerspruch nicht elegant mit Hilfe von Kompromissen zu umgehen, sondern tatsächlich zu lösen. Die drei Tools Konfliktanalyse (Separationsprinzipien), Widerspruchanalyse (39 Parameter und 40 innovative Prinzipien) und Stoff-Feld-Modellierung stehen hierfür zur Verfügung.

VISION
Die Vision ist der vierte Teil der TRIZ-Tools. Sie umfasst die S-Kurve und die Evolutionsgesetzte. Alle technischen Systeme gehorchen in ihrer Weiterentwicklung den gleichen und allgemeinen Grundgesetzen. Sie durchlaufen einen Lebenszyklus, der sich in Einführung, Wachstum, Reife und Sättigung einteilen lässt. Ein gutes Demonstrationsbeispiel aus der Literatur ist das Autolenkrad. Es entwickelte vom Starren System über das elastische System zum hydraulischen und feldbasierenden System.

TRIZ ist eine Methodensammlung zur systematischen Innovation, wobei hochkarätige Idee provoziert werden sollen, aber keine fertigen Lösungen erzeugt werden. Der Vorteil der Methode liegt in der engen Vernetzung der Aspekte Systematik, Wissen, Analogie und Vision.

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